Pfadilager 2007 an der Mangmühle

Die Pfadistufe war vom 07. – 10.07.2007 an der Mangmühle beim Forggensee

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Zu Besuch bei Detlef

Es war einmal ein schöner Donnerstagnachmittag und das Schulzentrum lag ruhig und idyllisch in der milden Nachmittagssonne. Vöglein flogen hier und da und zwitscherten ihre lieblichen Lieder. ( Guppel Guppel Tschilp Tschilp ) Alles schien ruhig. Doch plötzlich brach Panik aus. Die Vögel flatterten angsterfüllt von dannen, denn wer kam?
Natürlich wir, die Pfadistufe der DPSG Krumbach. Und was hatten wir vor? Wir waren natürlich auf dem Weg zu einem Lager. Da die Vorzeichen nicht besser sein hätten können, war uns natürlich von da an schon klar, dass das natürlich wieder ein Mords Spaß werden würde. Wir setzten uns alle in Autos und schon ging die Fahrt an den Forggensee los. Die Fahrt verlief wieder mal nicht ohne Komplikationen, denn Basti hat es fast geschafft das Auto zum Brennen zu bringen. Die Bremsen waren dermaßen heiß gelaufen, dass er es mit Wasser aus der Fantaflasche kühlen musste. Danach ging es wieder ohne größere Unfälle weiter. Als wir dann endlich an der Mangmühle ankamen, entdeckten wir voll Schreck, dass die Mangmühle gar keine Mühle ist. Wir fühlten uns leicht vera…..sorry hinters Licht geführt. Aber wir beschlossen uns von diesem HINTERHÄLTIGEN ÜBLEN BETRUG nicht unsere gute Laune verderben zu lassen. Nun packte jeder seine Superkräfte aus und wir bauten die Jurte in 45 Minuten auf. Jetzt wurde es auch schon spannend: Der mit dem leichtesten Gepäck wurde der Küchenarbeit entledigt. Also stellten wir uns alle auf die Wage, und Evelyn gewann das Battle. Schließlich wurden die Arbeiten für das Wochenende verteilt und wir aßen zu Abend. Zum Abschluss des Tages versammelten wir uns am Lagerfeuer, wo wir dann auch prompt Besuch bekamen. Vor unserem Zelt graste friedlich ein weißer Maulesel. Liebevoll gaben wir ihm den Namen Detlef und erfreuten uns an diesem Abend noch lange seiner Gesellschaft. In der Nacht wurde wieder von einigen Personen der gesamt Schwarzwald zusammengesägt. Auch der Rinderwahn grassierte in dieser Nacht. Der Morgen verlief ruhig und am Vormittag waren wir größtenteils damit beschäftigt eine Strickleiter zu bauen, die hinab zum See führen sollte, die andere Hälfte ergötze sich damit einen Turm aus Holzscheiten zu bauen. Danach zündeten wir den Turm an und erfreuten uns zusammen daran, wir der Turm in Flammen aufging. Am Nachmittag baute das Strickleiterteam die Strickleiter weiter, wobei der Rest die Gegend erkundete. Am Abend, beim Lagerfeuer, waren wir alle in Paris, was einigen gar nicht gefallen hat. Wir spielten noch einige lustige Spiele und insgesamt war der Abend sehr amüsant.

Wer kennt das Gefühl, dass einem die Decke auf den Kopf fällt? Wir durften es sogar live miterleben. Das Zelt stürzte beinahe ein. Doch unter Risiko ihres eigenen Lebens retteten Basti und Stefan uns vor dem sicheren Einsturztod.
Am Morgen des dritten Tages hatten wir schon fast Stress, denn wir packten unsere 7 Sachen für einen Ausflug zum Moorlehrpfad. Dort erlebten wir Action und lernten viel über das Moor. Zurück an unserer „Mühle“ beschlossen wir, gemeinsam zum Baden zu gehen. Todesmutig sprangen wir ins Wasser und hatten viel Spaß im, 1,50 Meter tiefen kühlen Nass, bis ein Gewitter ausbrach. Wir eilten in Baywatch-Geschwindigkeit zurück zum Lager und das Kochteam machte sich an das Abendessen. Da das Wetter nach dem Essen immer noch nicht besser wurde und die Gefahr bestand, dass der Regen das Zelt flutete, hoben wir einen Graben aus, damit das Wasser abfließen konnte. Nach getaner Arbeit besserte sich die Wetterlage und alles war so ziemlich umsonst. Später am Abend überraschte uns Karin mit einer wichtigen Ankündigung: Stefan hatte beschlossen, sein Roverversprechen noch in dieser Nacht abzulegen. Wir fühlten uns sehr geehrt und beschlossen Stefans Versprechen zu etwas ganz besonderem zu machen. Zu diesem Anlass dichteten wir ein zugegeben ein sehr schönes Lied mit dem Titel: „ Stefan mit dem Stinktierschnitt“. Das Versprechen war wirklich ein großes Ereignis, dass wir so schnell nicht vergessen werden. Schließlich ging auch die letzte Nacht zu Ende. Eine Gruppe reiße am letzten Tag früh morgen schon ab, die andere Gruppe hatte das Vergnügen den Zeltplatz aufzuräumen und das Zelt abzubauen, was ebenfalls ausgezeichnet funktionierte. Danach stiegen wir alle in die Autos und fuhren nach Hause. Das war unser Lager an der Mangmühle.
Danksagungen:

Wir danken Frau Schebesta, Frau Roth-Baxa und Annas Bruder Basti für den Pfadfindertransport; Wir danken Detlef für seinen Besuch; Wir danken Joey, Melli und Sophia für die unterhaltsamen Nächte; Wir danken Clarissa und Marco für das glorreiche Gulasch; Wir danken dem Forggensee für die erfrischende Wirkung; Wir danken den Gästen der Forggenseeischen Schiffrundfahrtsgesellschaft für ihr erhebliches Nutzen bei unserer Morgenrunde; Wir danken Florian und den anderen Zahnbürstenmördern für unseren Tod; Wir danken unseren Leitern für die aufopferungsvolle Hingabe… Na ja halt Danke; Wir danken Stefan dafür, dass er sein Versprechen bei uns gemacht hat; Wir danken den Pfadfindern für ihre Kreativität um 23.00 Uhr; Wir danken allen Mitwirkenden; Und schließlich danken wir allen, denen wir danken wollten, aber sie vergessen haben.

By Melli Clarissa Marco